Wintersportwoche der 2A/2B – Raach am Hochgebirge/Stuhleck

Am Montag, den 9.2.2026, ging die Skiwoche der 2A und 2B los: Um 8 Uhr früh begann die Busreise nach Stuhleck in der Steiermark. Nach eineinhalb Stunden kamen wir direkt im Skigebiet an, wo die meisten von uns ihre Skiausrüstung ausborgten und erst einmal mit dem Anlegen zu kämpfen hatten. Als wir alle startklar waren, wurden wir in insgesamt sechs Gruppen aufgeteilt. Die Fortgeschrittenen durften direkt loslegen, während die Anfänger erst einmal die Grundlagen erfahren durften: Aufwärmen, Bremsen lernen, trotzdem hinfallen, irgendwie aufstehen.

Mittags kehrten wir alle gemeinsam in einer der Skihütten ein, um zu essen. Wir konnten uns hinsetzen, wie wir wollten; es gab immer genug zum Nachholen und die Speisen waren durchaus essbar. So gab es unter anderem Spaghetti, Schnitzel oder Eiernockerl, und wenn die Hauptspeise nicht dein Fall war, gab es auch Suppe. Gestärkt konnten wir am Nachmittag noch weiterfahren und den schönen Schnee genießen.

Nach den ersten Stunden auf der Piste war das Ankommen im Quartier etwas stressig, da wir uns noch nicht auskannten. Doch nach den anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten fanden wir uns rasch zurecht. Die Zimmer waren klein, aber fein, mit je zwei Betten, einem kleinen Bad und Verstaumöglichkeiten – für morgendliche Sportroutinen hätten wir jedoch keinen Platz gehabt. Gut, dass dies auch nicht verlangt war.

Spielmöglichkeiten gab es viele: Nachdem wir uns nach der Rückkehr auf unseren Zimmern ausruhten, unsere Duolingo-Streaks aufrechterhalten und mit unseren Eltern telefoniert hatten, durften wir Tischtennis spielen, uns im Seminarraum treffen oder in der Lobby chillen.

Zu Abend aßen wir immer im Quartier. Die Speisen waren an sich lecker, aber interessanterweise gab es als Beilage immer nur Reis, was man meiner Meinung nach vielleicht etwas abwechslungsreicher hätte gestalten können. Dennoch war das Ambiente des Speisesaals schön, und es wurde immer Tee zum Aufwärmen zur Verfügung gestellt.

Die Abende waren abwechslungsreich: Am Montag gab es einen Informationsabend, bei dem wir, obwohl wir über die Pisten- und Quartiersregeln aufgeklärt wurden, auch Spaß hatten – was unter anderem dem heiteren Video „Franzi fährt Lift“ geschuldet war. Dienstagabend war Spieleabend, bei dem wir unsere mitgebrachten Gesellschaftsspiele nutzten, aber auch bei Herrn Professor Bruckner Bewegungsspiele zur Förderung der Konzentration und Koordination probierten oder auf „Werwolfjagd“ gehen konnten.

Der Mittwoch stand im Zeichen der Herausforderungen: In vorgegebenen Kleingruppen (was an sich schon eine Challenge war) bekamen wir unterschiedliche Aufgaben gestellt, die jeweils einer aus dem Team bewältigen musste. Skischuhe halten, Papierschlagen reißen, Geld schätzen oder Schnüre aufwickeln waren nur ein paar der Challenges, die uns jede Menge Punkte einbrachten. Mein Team hatte die meisten Punkte… Schade nur, dass das Team mit den wenigsten Punkten gewonnen hat.

Der beste Abend war jedoch der Donnerstag: Disconight! Die Vermutung, dass es nur Simone-Sommerland-Lieder spielen könnte, bestätigte sich nicht. Stattdessen war das Auflegen Gemeinschaftsaufgabe, und so konnte jeder Musikgeschmack irgendwie abgedeckt werden. Bei Liedern wie „Lush Life“, „I Like to Move It“ oder „Der Zug hat keine Bremse“ ging unter den Mädels die Post ab, während sich zwei Drittel der Jungs nach den ersten fünf Minuten in andere Ecken der Herberge verkrochen.

Highlight der ganzen Skiwoche war jedoch das tägliche Aufgewecktwerden: Am ersten Morgen ließ uns eine Tröte hochschrecken, während wir am zweiten Tag mit den Klängen von Nana Mouskouris „Guten Morgen Sonnenschein“ etwas sanfter aus den Federn geholt wurden. Am Donnerstag fand Herr Professor Bruckner „Aufstehen ist schön“ (wir nur so bedingt), aber der letzte Tag wurde mit „Schifoan“ und „I Like to Move It“ gestartet, was viel dazu beigetragen hat, dass der Abschied nicht so schwerfiel.

Insgesamt hatten wir eine tolle Woche, aber am Freitagnachmittag waren wir, denke ich, alle froh, wieder gesund zuhause zu sein. Gleichzeitig freuen wir uns schon jetzt aufs nächste Jahr, weil „Schifoan is des leiwaundste, wos ma si nur vurstelln kann“…

Emma